Quote of the Month | Derzeitige Marketing Trends | 2019

Quote of the Month

Bei der Rubrik “Quote of the Month” geht es uns darum, aktuelle Themen aus dem Bereich Marketing aufzugreifen und diese weiter auszuarbeiten. Jeden Monat veröffentlichen wir hier deswegen ein relevantes Zitat und einen kleinen Text, der unsere Leser inspirieren und zu neuen Ideen für ihre eigenen Marketingkonzepte anregen soll.

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Quote of the Month

Bei der Rubrik “Quotes of the Month” geht es uns darum, aktuelle Themen aus dem Bereich Marketing aufzugreifen und diese weiter auszuarbeiten. Jeden Monat veröffentlichen wir hier deswegen ein relevantes Zitat und einen kleinen Text, der unsere Leser inspirieren und zu neuen Ideen für ihre eigenen Marketingkonzepte anregen soll. 

Isabell Katzmarek

Isabell Katzmarek

02 min. read 

Dezember 2019

“Marketing is no longer about the stuff you make, but about the stories you tell.”
–Seth Godin, author & marketing expert.“

Unternehmen träumen oft von möglichst hohen Verkaufszahlen, doch die Konkurrenz wächst immer weiter und die Geduld der Kunden ist erschöpft. Besonders in der Weihnachtszeit wird das Einkaufen als reine Tortur empfunden: Werbekampagnen lauern überall und Online Ads werden als Spam empfunden. Das Fest der Liebe wird schnell zu einer konsumorientierten Verpflichtung. Dabei verschließen sich immer mehr Kunden vor den Marketingkampagnen in ihrer unmittelbaren Umgebung. Die Frage, die sich hier stellt, ist eindeutig: Wie können sich Brands durchsetzen und das Interesse des Kunden wiedergewinnen?

Emotionen sind der Schlüssel.

Wer es schafft, eine emotionale Bindung zwischen Unternehmen und Kunden herzustellen, hat größere Chancen auf höhere Absatzzahlen und ein positives Image. Dabei lässt sich Emotional Branding oft mit Storytelling verwirklichen: Doch was ist Storytelling überhaupt?

Zitat Dez 2019: “Marketing is no longer about the stuff you make, but about the stories you tell.” –Seth Godin, author & marketing expert.“

Unternehmen nutzen Storytelling für ihre Brands oder Produkte, dabei werden alle Informationen in eine klassische Erzählung gepackt. Ein klassischer Storytelling-Aufbau enthält dabei einen Held, der einen Konflikt ausgesetzt ist, denn die spannende Story soll eine Einladung zum mitfühlen- und fiebern sein. Ein Beispiel ist das aktuelle Video von BMW, in der Familien im Jahre 1964 mit Hilfe eines BMW Isetta sich trotz der Berliner Mauer wiedervereinigen konnten. Doch welche Vorteile bringen Kampagnen wie diese für Unternehmen?

Durch das Storytelling werden Produkte wie der BMW Isetta als Helden dargestellt und die Sympathie und Glaubwürdigkeit der Brand unbewusst erhöht. Was aber noch viel wichtiger ist: Storytelling wird nicht als aggressives Marketing-Instrument, sondern als eine spannende Erzählung mit Unterhaltungswert empfunden. Geschichten wie diese berühren Menschen, vor allem wenn sie sich selbst damit identifizieren können. Storytelling Content wird daher eher mit den Liebsten geteilt, als andere Werbeformen. Ein weiterer großer Vorteil bei Storytelling: Die Informationen bleiben nachweislich länger im Gedächtnis.

Wie genau führt Storytelling nun zu mehr Absatz?
Durch packende Erlebnisse werden Produkte, Brands oder ganze Unternehmen in ein anderes Licht gerückt. Kaufentscheidungen werden durch Storytelling erheblich beeinflusst. Der Kunde steht nun nicht mehr nur vor einem Produkt, er erinnert sich an die Geschichte, fühlt die Emotionen und hat bereits alle Key-Facts erhalten.Somit setzt sich Storytelling mittlerweile als Konzept gegenüber anderen Marketingstrategien klar durch. Oft wird so eine große Online Reichweite erlangt und eine persönliche Bindung zwischen Konsument und Brand geschaffen. Besonders die Weihnachtszeit bietet gute Möglichkeiten, um mit Storytelling Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Ob Blogs, Videos oder Pop-Up Events, das Konzept ist vielseitig anwendbar und auch für kleinere oder junge Unternehmen die perfekte Chance, um neue Kunden zu gewinnen. Viele Unternehmen setzen bereits auf einen Marketing Mix mit Offline Elementen und kreativem Storytelling. Gerade jetzt lohnt es sich in diesem Bereich besonders zu investieren, um dem eigenen Produkt einen festen Platz in der ersten Reihe zu garantieren.

Isabell Katzmarek

Isabell Katzmarek

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November 2019

“Amazing things will happen when you listen to the consumer.”
– Jonathan Midenhall, CMO of Airbnb

Heutzutage orientieren sich die meisten Unternehmen daran, ihre Kennzahlen (KPIs) einzuhalten. Dies ermöglicht ihnen, einen schnellen Überblick über ihre Performance zu erhalten. Leider übersehen viele einen essentiellen Punkt: In einem Markt voller Anbieter tritt der Kunde als Individuum immer mehr in den Mittelpunkt.

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Kundenbindung und Kundenfeedback wird in unserer heutigen Zeit großgeschrieben. Nutzerorientierte Methoden wie Design Thinking oder der Lean Startup Feedback Loop erweisen sich nicht nur als erfolgreich, sie repräsentieren auch eine ganz klare Botschaft:

Der Kunde steht im Fokus.

 

Nicht grundlos, denn die Meinungen von Kunden geben nicht nur Anreize für Optimierungen, sie liefern auch Denkanstöße für innovative Ideen. Wer seinen Kunden wirklich kennt, weiß um seine Probleme und Bedürfnisse und kann dementsprechend darauf reagieren. Nutzerorientiertes Arbeiten führt zu langfristigen Erfolgen, denn der Markt ist ein sich stetig verändernder Organismus, dessen Nachfrage sich schnell zu Ungunsten der Anbieter verändern kann.

Ein großer Trend ist hier zum Beispiel Bio statt Masse. Kunden werden nur kleine Veränderungen im Alltag abverlangt, für Unternehmen hingegen verändert sich der ein großer Teil der Gesamtnachfrage. Wo Unternehmen durch den Trendwandel Verluste schreiben, eröffnen sich für andere neue Chancen. Ob Elektrofahrräder, E-Scooter oder Slow- statt Fast-Fashion, Kunden wählen immer das für sie attraktivste Produkt.

Wer langfristig erfolgreich sein möchte, darf auf Kundenfeedback nicht mehr verzichten. Durch das Feedback wird zum einen die Kundenbindung gestärkt, gleichzeitig werden aber auch Informationen aus erster Hand gesammelt. Wer dieses Wissen richtig anwendet, kann ein Produkt kreieren, das sich dem Kunden möglichst perfekt anpasst. Unternehmen, die bereits auf der Siegerstraße fahren, betrachten Kundenfeedback schon heute als Schlüssel zum Erfolg. Sie nutzen es um potentielle Problematiken zu erkennen und ermitteln so die jeweiligen Customer Needs vor allen Anderen.

Die beste Möglichkeit für gutes Kundenfeedback ist das direkte Gespräch vor Ort. Pop-Up-Stores bieten beispielsweise die Chance, das Produkt direkt anfassen, testen und von Kunden bewerten lassen zu können. Die emotionale Bindung zur Brand verstärkt sich hier automatisch, das Feedback gestaltet sich oft ausführlicher und konstruktiver. Dadurch kann meist wertvolles Wissen gesammelt werden, was eine erfolgreiche Zukunft bedeutet.

Mascha Big

Marie Böcker

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Oktober 2019

“The best marketing doesn’t feel like marketing”
– Tom Fishburne, Founder of Marketoonist

Wenn wir uns den aktuellen Umfragen zum Bereich Marketing stellen, wird schnell einiges klar: Menschen haben heutzutage keine Lust mehr auf Werbung und suchen nach Möglichkeiten, dieser aus dem Weg zu gehen. Sei es der Ad- und Pop-Up Blocker in der Online-Welt, das Wegschalten und parallele Surfen beim Fernsehen oder das Schließen von mobilen Apps auf Handy und Tablet, einfach weil die Werbung nervt: Display Advertising und Video-Werbung fühlt sich mittlerweile für viele Kunden wie ein ungebetener Anruf aus dem Callcenter an.

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Das Problem liegt jedoch noch viel tiefer: Traditionelles Advertisement ist am Ende. Mitten in der Digitalisierung wünschen sich immer mehr Menschen wieder ein persönlicheres Verhältnis und eine emotionale Verbindung zu den jeweiligen Brands. Viele Menschen wollen Marken mit Erlebnissen verbinden und einen persönlichen Kontakt aufbauen. Werbung eben, aber ohne Werbung.

Um weiterhin bestehen bleiben zu können, müssen viele ihre Strategien ändern, denn heutzutage gilt: Wer ein tolles Erlebnis schafft und mit potentiellen Käufern eine emotionale Bindung aufbaut, wird ein immer größeres Wachstum an loyalen Kunden verzeichnen können. Statt Kunden mit Fakten und Vorzügen gewissermaßen anonym zuzutexten, muss hier das emotionale Glück des Individuums in den Mittelpunkt gestellt werden. Je besser die Beziehung zwischen Kundschaft und Marke, desto höher das Interesse an Produkten und dementsprechend auch der Umsatz.

Aber wie schaffen es Marken, eben solche Beziehungen aufzubauen? Der Schlüssel liegt in den Consumer Insights.

Um zeitgemäßes Marketing betreiben zu können, muss erst einmal herausgefunden werden, was Kunden eigentlich brauchen und wie die jeweilige Marke am besten reinpasst. Statt Marketing über pushy Ads aufzubauen, muss Konsumenten die Möglichkeit gegeben werden, mit der Marke zu interagieren und sich für sie zu begeistern. Den Menschen hinter der Zahl kennenlernen und Präsenz zu zeigen ist hier, was zählt.

Ein toller Weg zum Aufbauen der Beziehungen ist zum Beispiel das Organisieren von Pop-Up-Stores und Aktionen vor Ort. Solche Events schaffen bei Kunden nachhaltige emotionale Erinnerungen und stärken die Beziehung zur Marke immens. Immer mehr große Brands wie Milka, Audi, Coca Cola und Co. setzen auf den Offline Trend und verzeichnen damit große Erfolge. Aktivitäten, Challenges, Influencer und kleine Geschenke: Sie alle geben dem Kunden das Gefühl, persönlich angesprochen zu werden und etwas besonderes zu sein. Verbindet man Live Marketing zusätzlich mit Online-Challenges und Hashtag-Gewinnspielen, wird auch die Digitalwelt miteinbezogen und begeistert.

 

 

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