Zukunft des Marketings: Was wird den Menschen von morgen bewegen?

Was wird den Menschen von morgen bewegen: Online oder Offline?

Seit Anbruch des digitalen Zeitalters hat sich vieles verändert - immer stärker werden wir davon geprägt und wollen schneller, vernetzter, besser werden. Wo stehen wir im Jahre 2019 und in welche Zukunft führen uns aktuelle gesellschaftliche Trends zum Thema Technologie? Wir haben uns einen Überblick verschafft und geben hier die Antworten.

Mascha Big

Marie Böcker

08 min. read • September 04, 2019

Zukunft des Marketings

Was wird den Menschen von morgen bewegen: Online oder Offline?

Seit Anbruch des digitalen Zeitalters hat sich vieles verändert - immer stärker werden wir davon geprägt und wollen schneller, vernetzter, besser werden. Wo stehen wir im Jahre 2019 und in welche Zukunft führen uns aktuelle gesellschaftliche Trends zum Thema Technologie? Wir haben uns einen Überblick verschafft und geben hier die Antworten.

Mascha Big

Marie Böcker

08 min. read • September 04, 2019

Blicken wir auf die letzten dreißig Jahre Digitalisierung zurück, gibt es vieles, was sich verändert und unsere Gesellschaft maßgeblich geprägt hat. Die Erfindung des Internets, die Vorstellung des ersten Smartphones, die Gründung Facebooks: Die Liste ist unendlich lang und beeinflusst Menschen weltweit. Welche Vorteile hat die Massendigitalisierung und welche Gefahren birgt sie? Wird “Offline” zu einer Rarität oder zur Gegenbewegung? Wie erreichen Brands ihre Kunden am besten in dem Dschungel an Anzeigen und Advertisment und was zählt wirklich, wenn wir in Richtung Zukunft blicken?

Technologie erleichtert unser Leben

Schnell die Fahrkarte über’s Handy kaufen, den Puls über die Apple Watch getrackt, neueste Trends auf Instagram geshoppt und eine Sprachnachricht an die Freunde in London verschickt - unser Leben ist deutlich schneller geworden. Viele Dinge, die uns vor Anbruch des digitalen Zeitalters Tage, Wochen, Monate gekostet haben, werden jetzt in wenigen Stunden erledigt und anschließend ausgeblendet. Wir schaffen immer mehr und wollen keine Zeit verlieren.

Das Gleiche lässt sich auch im Berufsalltag beobachten: Mails werden vom Smartphone aus beantwortet, die Telefonkonferenz gehalten, während auf dem Laptop gesurft wird und zahlreiche Aufgaben an KI übergeben, um uns tagtägliche Routinearbeiten zu ersparen. Das Integrieren von Technologie ermöglicht uns immer mehr Optimierungen und erlaubt uns gleichzeitig, den Fokus auf komplexere Vorgänge und größere Projekte zu legen. Je mehr Abhilfe Technologie dem Menschen schafft, desto mehr beschleunigt sich unser restliches Leben und macht uns schneller und vernetzter.

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Nachteile der Digitalisierung

Die Beschleunigung unseres Lebens hat jedoch auch ihre Schattenseiten: Immer mehr Menschen leiden an Burnouts und Depressionen. Experten sprechen von einer “Digitalen Erschöpfung” und sehen die Ursachen oft in der Digitalisierung. Nicht die Wochenstunden seien das Problem, sondern die Arbeitsweise: 50% der Deutschen sitzen jeden Tag am Laptop, viele davon sind zudem rund um die Uhr via Smartphone für den Arbeitgeber erreichbar. Technologie übernimmt Routinetätigkeiten und gibt Arbeitnehmern zwar mehr Zeit für größere Projekte, nimmt ihnen gleichzeitig allerdings oft die Möglichkeit, zwischen größeren Projekten Luft zu holen.

Die negativen Seiten der medialen Dauerbeschallung machen sich zunehmend auch im Privatleben bemerkbar. Immer mehr Menschen fühlen sich vom digitalen Überfluss und den Scheinwelten auf den Sozialen Medien überfordert. Durch die Globalisierung verschwimmen Gruppierungen ineinander und bilden gleichzeitig zahlreiche Splitterfraktionen, die bei vielen Menschen das Gefühl von fehlender Zugehörigkeit auslösen. Dieses Gefühl zeichnet sich auch in der eigenen Identitätsfindung ab und ist eine der Hauptursachen für die Einsamkeit, die besonders viele “Digital Natives” spüren. Das Miteinander ist ein anderes: man fühlt sich weniger verbunden und Phänomene wie “Cyber-Mobbing” treten erstmals hinter der anonymen Fassade des Internets auf.

Offline gewinnt zunehmend an Wichtigkeit

Als Gegenbewegung zum Digitalisierungstrend gibt es viele Menschen, die der sogenannten “Offline-Sehnsucht” nachgeben und auf ihre eigene Weise rebellieren. Zukunftswissenschaftler sprechen bereits von einer anfangenden Postdigitalisierung. Immer mehr Menschen gehen mittlerweile kritisch mit dem Thema um und hinterfragen ihre eigene Internet- und Smartphone-Nutzung. Gerade ein Großteil jüngerer Menschen geben laut aktuellen Umfragen der AOK an, das Smartphone in Zukunft deutlich weniger nutzen und mehr im Hier und Jetzt leben zu wollen.

Offline-Erlebnisse und der Wunsch nach physischer Greifbarkeit treten weiter in den Mittelpunkt. Zunehmend spielt der Begriff “Entschleunigung” in der Gesellschaft 2019 eine grundlegende Rolle: Regionales Gemüse vom Bio-Markt statt Massenware von Großkonzernen, das Fahrrad zur Arbeit statt Autofahren und “Detox-Wochenenden”, statt das ganze Wochenende vorm Bildschirm zu sitzen: Es geht um Rückbesinnung und dem Gefühl nach analoger Echtheit.

Was das für die Zukunft des Marketings bedeutet

Dasselbe lässt sich auch im Marketing beobachten: Entgegen des KI Trends und der Zunahme von Chatbots wünschen sich immer mehr Konsumenten den Aufbau einer persönlichen Verbindung zu ihren Lieblingsbrands. Statt komplett auf Digitalisierung und Optimierung zu setzen, wird der Menschlichkeitsfaktor wieder mehr in den Vordergrund gerückt. Entsprechende Technologien zur Optimierung von Chatbots und Voice Content sind aktuell noch nicht genug ausgereift, um dem Einzelnen das Gefühl von individuellem Service zu vermitteln. Allerdings wird sich das bald ändern und die AI sämtliche Kundenkontakte online übernehmen. Ansätze wie Design Thinking werden 2020 immer weiter in den Vordergrund rücken und möglichst benutzerfreundliche Produkte für den Markt zuschneiden. Der große Mainstream-Trend geht weiter Richtung Automatisierung, allerdings auf persönlicher Ebene.

Offline Events und Pop-Up Stores werden an Beliebtheit gewinnen und 2020 eine tragende Rolle als Pendant zur digitalen Welt in der Marketingstrategie moderner Brands spielen. Um weiterhin populär zu bleiben, werden immer mehr Unternehmen Offline- und Online-Kampagnen miteinander verbinden und die persönliche Customer Experience in den Vordergrund stellen. Wer mithalten will, muss den Kunden persönlich ansprechen - ansonsten droht der Untergang im digitalen Dschungel.

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